Ein leichter Auszug aus Schwarztee oder Walnussschalen, kalt angesetzt und sorgfältig gefiltert, legt eine hauchdünne Tanninbasis. Mit Sprühnebel gleichmäßig verteilt, kann er visuelle Unebenheiten beruhigen und Nuancen abrunden. Entscheidend ist das Spiel aus Abstand, Menge und Trocknung. Arbeiten Sie in dünnen Schichten, prüfen Sie Übergänge im seitlichen Licht, konservieren Sie Entscheidungen durch Fotos. Bleibt die Struktur ruhig, dürfen weitere Schichten folgen, bis die Stimmung stimmt.
Eine stark verdünnte Sojamilch kann als zarte Proteinschicht dienen, die pflanzliche Farbstoffe besser haften lässt, insbesondere auf Leinen oder Baumwolle. Sie muss hauchfein, gleichmäßig und vollständig getrocknet sein, bevor Farbe ins Spiel kommt. Testen Sie die Haptik, vermeiden Sie Klebrigkeit, arbeiten Sie mit Luftbewegung statt Wärme. So vorbereitet, greifen Farbtöne weicher an, bleiben subtil und vermeiden abrupte Kanten. Weniger ist mehr, Protokoll Pflicht.